wappenSchützenverein-Schopp e.V.

Vereinschronik

Ergebnisse

Mannsch-Tabelle Oberliga LG08
Einzelrangliste-Luftgewehr OL08
Kreisliga LG III+IV   2008
LG Pfalzliga-West SVSII 08
Luftgewehr aufgelegt 2008
Vor.laderp.-Revolver 2008 OL
Lupi Schopp I Pfalzliga-West 08

Lupi Schopp II Kreisliga 07

Perkus.Pist/Rev Kreisliga 08

 
Großkal. Pist., Rev., Pfalzliga 08
Großkal.-Pist, Rev, Kreisliga 08
KK Oberliga 2008
KK Beziksl-Nord 2008
KK Pfalzliga-West 2008
Unterhebelgewehr-2008

KK SportpistolePfalzligaWest08

KK Spopi Kreisliga Schopp II 08

Landesmeisterschaften-2008

Limitzahlen zur DM 2008 202006

 

 

 

 

 

Der Verein als solches,


Am 19.Mai 1958 veranstaltete der Schützenverein Stelzenberg in der Turn- und Festhalle
Schopp ein Preisschießen. Durch diese Veranstaltung wurde auch in Schopp das Interesse
am Schießsport geweckt. Genau einen Monat später trafen sich 17 Schießsportbegeisterte
Schopper und eine Abordnung aus Stelzenberg um die Gründung einer Schützenabteilung
Schopp vorzunehmen. Die Begeisterung am Schießsport nahm in den darauffolgenden
Monaten derart zu, daß zum Jahresende bereits 64 Mitglieder der Schützenabteilung
Schopp angehörten. Auf Grund dieser Tatsache wurde am 30 Dezember 1958 eine
Versammlung aller Mitglieder der Schützenabteilung Schopp und der Vereinsführung von
Stelzenberg einberufen.
Die Versammlung beschloß einstimmig, eine gütliche Trennung vom Stammverein
Stelzenberg und die Gründung eines eigenen Vereins. Die Geburtsstunde
des Schützenvereins Schopp.
Da noch kein eigener Schießstand vorhanden war, wurde der Schießbetrieb im Saal des
ehemaligen Gasthauses Asel aufgenommen. Da es in der Folgezeit immer wieder zu
Schwierigkeiten im Schießbetrieb kam, wurde großzügiger Weise von der Gemeinde
Schopp, der untere Raum der Turn- und Festhalle zur Verfügung gestellt. Da dieser Raum
auch noch anderweitig genutzt wurde, entsprang schon bald der Wunsch nach einer
Vereinseigenen Schießanlage. Hierzu bot sich ein stillgelegter Steinbruch an, der aus
Privat- und Gemeindebesitz erworben werden konnte. Nach einer relativ kurzen Bauzeit
konnte schon am 30. Oktober 1960 der Schießbetrieb auf dem Luftgewehr- und dem
Kleinkaliberstand aufgenommen werden.

Bedingt durch das stetige Anwachsen der Mitgliederzahlen, reichte die vorhandene
Anlage schon bald nicht mehr aus und man entschloß sich, Ende der Sechziger Jahre, eine
neue Halle für Luftdruckwaffen zubauen. Auch bei diesem Bauabschnitt verging von der
Planung bis zur Fertigstellung nur kurze Zeit und bereits 1970 konnte die Halle in Dienst
gestellt werden.
In den darauffolgenden Jahren entsprang unter den Mitgliedern immer mehr der Wunsch
von der Luftpistole auf die Sportpistole zu wechseln. Diesem Wunsch entsprechend mußte
sich die Vereinsführung in den nächsten 5 Jahren bereits wieder mit einem neuen
Bauprojekt befassen, einem Schießstand für Kurzwaffen.
Kennzeichnend für den Verein war schon immer, daß zwischen Planung und dessen
Umsetzung nur wenig Zeit verstrich. So wurde bereits Anfang der siebziger Jahre das
nächste Projekt geplant und umgesetzt eine Anlage für Kurzwaffen. Durch die naturbe-
dingten Platzverhältnisse des Steinbruches beschloß man diese Anlage hinter die bereits
vorhandene Luftdruckhalle zubauen. Auch hier war wieder die kurze Bauzeit ein Indiz für
die solide Vereinsführung der damaligen Jahre und so konnte bereits 5 Jahre später 1975
Auch diese Anlage ihrer Bestimmung übergeben werden.

Da zur damaligen Zeit die Anlage mit 10 Ständen für Kurzwaffen sehr großzügig dimensioniert
 war herrschte auch bei den Mitgliederzahlen ein reger Zulauf und die
Vereinsführung stand wieder vor einem neuen Problem, das vorhandene Vereinsheim
platzte aus allen Nähten. Da die Platzverhältnisse immer schwieriger wurden, war die
Vereinsführung schon bald wieder gefordert das nächste Projekt in Angriff zu nehmen. Man
entschloß sich den vorhandenen Freiraum zwischen altem Vereinsheim und der
Luftdruckhalle zu nutzen, für ein neues Vereinsheim. Nach anfänglichen Schwierigkeiten
mit den Bodenverhältnissen die ein Anheben auf das Niveau der Luftdruckhalle erzwang
wurde auch hier schon bald das Richtfest und 1982 bereits die Einweihung des neuen
Vereinsheims gefeiert. Das Vereinsheim verbindet in vorbildlicher Weise die Luftdruckhalle
mit den Kleinkaliberständen und darf als zentraler Knotenpunkt im Vereinsgeschehen
angesehen werden.

Daß ein Verein nicht nur aus Wachstum besteht, bewiesen in den achtziger Jahren die
Verschärfungen bei den Sicherheitsbestimmungen der Schießanlagen. Auf Grund dieser
Verschärfungen durfte der vorhandene 50 Meter Kleinkaliberstand nicht mehr betrieben
werden. Die Auflagen zur erneuten Abnahme der Anlage sahen 3 durchgehende Blenden
vor, die eine Gefährdung des Umfeldes oberhalb des Steinbruches ausschloß. Da diese
Blenden aus Stahlbeton bestehen mußten und der Raum hinter der Anlage nur sehr
schwer zugänglich ist, war die Bauabteilung des Vereins wieder gefordert. Im Vorfeld darf
gesagt werden, auch dieses Problem wurde, trotz erheblichem Aufwand, gemeistert und
1992 konnte die Anlage wieder in Betrieb gehen.
Aufgrund dieser Erfahrungen , mit den immer strenger werdenden Schießstandauflagen in
Bezug auf Sicherheit und Lärmschutzimissionen, entsprang schon bald der Gedanke hier
ganz neue Wege zu gehen.
Gleichzeitig zeichnete sich ein neuer Trend im Schießsport ab, das Großkaliberschießen
wurde immer populärer. Vereine die auf diesem Gebiet nichts anbieten konnten, verloren
ihre Mitglieder an neu gegründete Sportverbände wie z.B. BDMP oder BDS die sich
hauptsächlich mit dem Großkaliberschießen beschäftigten. Dieser Verlust setzte sich
durch das ganze Bundesgebiet fort, was den Deutschen Schützenbund dazu bewog, das
Großkaliberschießen mit aufzunehmen und spezielle Disziplinen dafür anzubieten.
Anhand dieses Hintergrunds, entstanden schon Anfangs der Neunziger Jahre im
Schützenverein Schopp Pläne diesem Trend zu folgen und entsprechende Anlagen zu planen
 und zu bauen. Aufgrund der Lage war das Raumangebot jedoch sehr begrenzt und
man mußte nach Lösungen suchen, diese Projekte zu verwirklichen.

So entstanden die Pläne eine geschlossene Raumschießanlage zu bauen. Nach entsprechenden
 Verhandlungen mit der Gemeinde und Anliegern konnte das benötigte Gelände
erworben werden und die Planung beginnen.
Daß eine Anlage dieser Größenordnung nicht so leicht zu verwirklichen ist, beweisen die
verschiedenen Planungsentwürfe die Angesichts der Kosten teilweise ständigen Änderungen unterworten
waren, bis letztlich ein Konzept entstand das zu verwirklichen man sich im
stände sah. Eine Raumschießanlage mit fünf 100 Meter- für Gewehr und fünf 25 Meter
Ständen für Kurzwaffen. Ein Ingenieurbüro in Queidersbach wurde mit der Planung beauftragt und die benötigten
Genehmigungen konnten eingeholt werden. Der Baubeginn fand im
Herbst 1995 statt, trotz allen widrigen Umständen die das Simmerer Urteil beinhaltete,
das den Kreis von der Bezuschussung für Sportanlagen befreite, was fast das Aus bedeutet
 hätte. Nur auf Kosten von höheren Eigenleistungen, mit Unterstützung durch das Land
Rheinland Pfalz; der Ortsgemeinde Schopp und Daniel Theyson-Stiftung konnte die
Finanzierung erneut gesichert werden und der erste Spatenstich statt finden. Bis zum
Richtfest am 26.04.1997 demonstrierten die Mitglieder des Vereins, was im Stande sie zu
leisten waren.
In hunderten von Arbeitsstunden konnte der Rohbau errichtet und das Dach gedeckt
werden. In weiteren hunderten von Arbeitsstunden konnte der Innenausbau fortschreiten
und die Restarbeiten werden noch in diesem Jahr abgeschlossen sein und die Anlage ihrer
Bestimmung übergeben.

Gerade in Anbetracht des Jahrtausendwechseln haben die Mitglieder des Schützenvereins
Schopp bewiesen , was eine gesunde Vereinsstruktur in 40 Jahren zu leisten vermag.

Mail an den Webmaster|| design by Litzel-IT.de